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HILMAR
BAUMANN:
- Hilmar Baumann wurde 1939
in Ludwigsfelde geboren. 1946 wurde sein Vater von der Roten Armee
als "Spezialist" mit seiner Familie nach Rußland verschleppt, erst
1953 durfte die Familie zurückkehren. Dadurch bekam Hilmar Baumann
einen besonderen Kontakt zur russischen Sprache und zu russischer
Literatur. Zurück in Ludwigsfelde machte er 1957 sein Abitur, danach
arbeitete er ein Jahr im Schiffsmotorenwerk Roßlau. 1958 begann er
ein Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam/Babelsberg,
das er 1961 mit Auszeichnung abschloß. Seine ersten Engagements als
Schauspieler folgten an den Theatern in Bautzen und Halle; 1965 erhielt
er den Kunstpreis der Stadt Halle. Bereits 1968 holte ihn das Maxim
Gorki Theater nach Berlin, wo er heute noch tätig ist. Außerhalb des
Theaters setzte er sich besonders für ein qualitativ hochwertiges
Kabarett ein, zu seinen Schülern gehören u. a. der Schauspieler Jürgen
Trott und der Kabarettist Thomas Puppe. Zu den wichtigsten unter den
zahllosen Rollen, die er gespielt hat, zählt Hilmar Baumann u. a.
den Laertes in Shakespeares Hamlet, den Mortimer in Schillers
Maria Stuart, den Chlestakow in Gogols Revisor, den
Dale Harding in Wassermans Einer flog über das Kuckucksnest,
sowie die Titelrolle in Goethes Faust. Hilmar Baumann drehte
über 80 Filme bei der DEFA und dem Fernsehen der DDR, u.a. waren dies:
- Lotte in Weimar (Regie:
Egon Günther, 1975)
- Die Leiden des jungen
Werther (Regie: Egon Günther, 1976)
- Märkische Forschungen
(Regie: Roland Gräf, 1980)
- Martin Luther 1-5 (Regie:
Kurt Veth, 1981)
- Spuk im Hochhaus (Regie:
Günther Meyer, 1981)
- Drei Schwestern (Regie:
Thomas Langhoff, 1983)
- Pause für Wanzka
(Regie: Vera Loebner, 1989)
- Alter Schwede (Regie:
Wolfgang Hübner, 1990)
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- Danach folgten Produktionen
für vor allem das ZDF. Mittlerweile tritt Hilmar Baumann auch
als Produzent eigener Veranstaltungen auf.
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